Interessenvertretung

Personalvertretung

Der Personalrat berät die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Fragen der Arbeit und steht ihnen zur Seite, wenn es mal nicht so rund läuft.

Die Personalvertretung besteht aus 13 gewählten Personalrätinnen und Personalräten.
 
Alle Gespräche von Beschäftigten mit Vertretern/-innen des Personalrats sind erst einmal streng vertraulich. Die Personalvertretung wird nach Beratungen oder Anfragen nur dann tätig, wenn die betroffenen Beschäftigten dies wünschen.
 
Der Personalrats achtet darauf, dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarungen, Verwaltungsanordnungen, Unfallverhütungsvorschriften und sonstigen Arbeitsschutzvorschriften sowie die Anforderungen an die Barrierefreiheit eingehalten werden.
 
Die Stadt Konstanz als Arbeitgeber kann viele Entscheidungen nur mit Zustimmung der Personalvertretung treffen oder sie muss die Personalvertretung zumindest beteiligen.
Dies betrifft zum Beispiel Einstellungen und Kündigungen, die Befristung oder Verlängerung von Arbeitsverträgen, die Festlegung von Arbeitszeiten, Urlaubssperren, Abmahnungen und Kündigungen.

Die Chancengleichheitsstelle

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Dass dieser Anspruch auch Wirklichkeit wird – in den Familien, im Beruf und in der Verwaltung ist der Auftrag der Chancengleichheitsstelle.

Die Chancengleichheitsstelle achtet darauf, dass das Ziel der Chancengleichheit bei allen Aktivitäten der Stadtverwaltung berücksichtigt wird. Die Chancengleichheitsstelle hat die Aufgabe, auf die Einhaltung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes zu achten. Ziel des AGG ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, des Alters, des Geschlechts, einer Behinderung oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Die Chancengleichheitsstelle ist auch die Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

Die Vertretung der schwerbehinderten Menschen

Menschen mit einer schweren körperlichen oder seelischen Beeinträchtigung können sich beim Integrationsamt eine sogenannte „Schwerbehinderung“ anerkennen lassen
 
Menschen mit einer Schwerbehinderung werden bei der Stadt Konstanz bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt. Die Schwerbehindertenvertretung nimmt, wenn sich schwerbehinderte Menschen um eine Tätigkeit bei der Stadtverwaltung bewerben, an Vorstellungsgesprächen teil. Sie fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen bei der Stadtverwaltung Konstanz und steht ihnen beratend und helfend zur Seite

Die Schwerbehindertenvertretung berät Kolleginnen und Kollegen in Belangen, die ihre Schwerbehinderung oder den Arbeitsplatz betreffen und sucht nach organisatorischen oder technischen Lösungen, wenn Probleme am Arbeitsplatz auftreten. Hierfür arbeitet sie mit Reha-Trägern, dem Integrationsamt und dem Integrationsfachdienst zusammen.

Vertretung der Jugend und der Auszubildenden

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) kümmert sich um die Interessen der Auszubildenden und jungen Beschäftigten der Stadt Konstanz.

Das sind die spannenden und vielseitigen Aufgaben der Jugend- und Auszubildendenvertretung JAV:

  • sie unterstützt die Auszubildenden und jungen Beschäftigten bei Fragen und Anliegen rund um die Berufsausbildung oder zum Beschäftigungsverhältnis
  • sie achtet darauf, dass die Regelungen, die dem Schutz der Auszubildenden und jungen Beschäftigten dienen, eingehalten werden
  • sie fördert die Gleichbehandlung von männlichen und weiblichen Auszubildenden und jungen Beschäftigten
  • sie fördert die Eingliederung von Auszubildenden und jungen Beschäftigten mit Migrationshintergrund
  • sie organisiert Versammlungen und Treffen der Auszubildenden.